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NSI-Forbildung "unterwegs": Besuch im DigiLab Hamburg

NSI-Forbildung "unterwegs": Besuch im DigiLab Hamburg
Niedersächsiches Studieninstitut
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Die Themenfelder Digitalisierung und Mobility sind die Herausforderung für Niedersachsen in der kommenden Dekade. Das NSI unterstützt seine Mitglieder durch ein spezifisches und bedarfsorientiertes Seminarangebot und begleitet bei der Transformation. Jedoch sind andere Kommunen und Städte in diesen Feldern bereits wesentlich weiter. Grund genug für die Fortbildung des NSI sich die „digitalen Revolutionäre“ in Hamburg zu besuchen und die Neuheiten live vorführen zu lassen.

Die Hansestadt Hamburg ist Pionier auf dem Gebiet der vernetzten Mobilität, Digitalisierung und im Projektmanagement und hat in seinem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) mit der Umsetzung der Hamburger Digitalstrategie 2019 ein digitales Labor, das DigiLab eingerichtet. Dort werden Projekte behandelt in denen es meist um digitale Themen im Bereich der Mobilität geht – und dies sehr erfolgreich. Wenn man die Räume des DigiLabs betritt, denkt man eher an ein StartUp aus Berlin, als an die klassische Verwaltung. Im DigiLab wurde die klassische Bürostruktur komplett aufgebrochen. So haben nur noch wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz. Die Arbeitsplätze können individuell und an die Bedürfnisse für das Team und für das Projekt angepasst werden. Die Mentalität ist geprägt durch eine agile Arbeitsweise, die auf dem klassischen Projektmanagement aufsetzt. So verfügt das Labor über ein mit der neusten Technik ausgestattetem Studio für Präsentationen sowie verschiedenen Arbeitsbereichen mit Arbeitskabinen, mobilen Arbeitsplätzen und einer Arbeitslounge.

Mit diesen Rahmenbedingungen konnte das DigiLab beim diesjährigen eGovernment-Award in der Kategorie „bestes Projekt zum Einsatz innovativer Technologien und Infrastrukturen“ den zweiten Platz belegen.

Besonders interessant waren die Neuerungen und Gadgets im Bereich der Mobilität. Ein Bildschirm im Eingangsbereich gibt den Besuchern eine direkte Auskunft über die umliegenden Verkehrsmittel – vom Bus über MOIA bis hin zum e-Scooter. Einfach mit dem Mobiltelefon den Barcode scannen und direkt den nächsten Anschluss buchen.

Ist man doch mit dem eigenen Auto unterwegs, zeigt ein weiterer Bildschirm die aktuelle Verkehrslage in Hamburg. Dabei wird aber nicht nur das aktuelle Stauaufkommen gezeigt, sondern es ist ein direkter Vergleich zur letzten Woche um die gleiche Uhrzeit und eine genaue Prognose für die Zukunft möglich.
Am spannendsten war jedoch die Vorführung des aktuellen Einsatzes von Drohnen auf Baustellen, an Brücken und Straßen. Unbemannte Drohnen werden so programmiert, dass sie eine bestimmte Strecke abfliegen und hochauflösende Aufnahmen machen. So können schwer zugängliche Bauwerke abgeflogen und selbst kleinste Risse in den Strukturen werden direkt erkannt. So müssen Brücken nur noch für Stunden und nicht mehr für Tage gesperrt werden.

Die Eindrücke und Impulse aus Hamburg schlagen sich ab sofort direkt im Fortbildungsprogramm im Bereich Mobilität & Digitalisierung des NSI nieder, um die Kommunen bei ihrem Fortschritt zu unterstützen und gemeinsam die kommunale Kompetenz zu stärken.

 

Foto (v. l. n. r.): Dr.-Ing. Uwe Köcher (DigiLab), Steffen Siegnoht, Antonia Ladwig (beide NSI), Marina Zöfeld und René Binnewerg (beide DigiLab)

 

 

 

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