Im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen dem Landespräventionsrat Niedersachsen und dem NSl sollen zukünftig Seminare und Fortbildungen gemeinsam durchgeführt werden. Dabei werden die Themen Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention im Fokus stehen.
Neben theoretischen Implikationen wird eine innovative Methode Gegenstand der Zusammenarbeit sein: die CTC:RP Methode. Sie ermöglicht eine empirisch belegte Vorhersage von Radikalisierungstendenzen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen und gibt konkrete Hinweise für geeignete Maßnahmen zur Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention, bevor sich extremistische Einstellungen und Handlungen verfestigen. Die Methode wurde mit dem Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelt und lässt sich niederschwellig und praxisorientiert anwenden.
Der erste Fortbildungstermin unter dem Titel „Radikalisierung stoppen - lokale Prävention, die wirkt" wird online und kostenfrei am 12. Mai 2026 von 10 Uhr bis 12 Uhr angeboten.
Die Ansprechpartner für diese Kooperation sind: Thomas Müller, Landespräventionsrat Niedersachsen und Dr. Philipp Legrand, NSI
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