51309-26-02

Sicher und souverän im Bürgerkontakt – Deeskalation in schwierigen Situationen

Termin/e

22.09.2026, 09:00 Uhr - 23.09.2026, 13:30 Uhr
Oldenburg

Teilnahmeentgelt

490 EUR

Das Teilnahmeentgelt beinhaltet die Veranstaltungsunterlagen und die Verpflegung sowie die darauf entfallende Umsatzsteuer.

Der tägliche Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern bringt immer wieder Situationen mit sich, die als herausfordernd oder sogar bedrohlich erlebt werden können. In solchen Momenten ist es entscheidend, die eigene Anspannung wahrzunehmen und zu steuern, um handlungsfähig zu bleiben und Konflikte nicht weiter zu verschärfen.

In dem 1,5-tägigen Seminar lernen Sie, in herausfordernden oder konflikthaften Situationen handlungsfähig zu bleiben und deeskalierend zu agieren. Sie setzen sich mit den eigenen Reaktionsmustern auseinander, erkennen Ursachen von Gewalt und trainieren Strategien für einen professionellen Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen.

Dozierende/r

Uwe Rüffer, Diplom-Kriminalist

Inhalt

  • Umgang mit der eigenen Anspannung
  • Möglichkeiten, die Anspannung des Gegenübers zu beeinflussen
  • Wege zum Entschluss unter Einschluss von Gefahrszenarien
  • Ursachen von Gewalt
  • Taktisches Verhalten und kommunikative Möglichkeiten der Deeskalation
  • Ggf. Fallsupervision und Erfahrungsaustausch

Nutzen

Das Seminar folgt der Idee, dass Deeskalation mit Selbstkontrolle beginnt. Im ersten Teil geht es daher um den Umgang mit der eigenen Anspannung – also darum, wie man in belastenden Momenten innere Ruhe bewahrt und souverän bleibt.

Im zweiten Teil wird betrachtet, wie man auf anspruchsvolle Situationen vorbereitet sein kann. Dazu gehört das Verständnis möglicher Konfliktdynamiken, das Erkennen von Gefahrszenarien und das Entwickeln eines angemessenen Handlungsrepertoires.

Der dritte Teil widmet sich schließlich den kommunikativen und taktischen Möglichkeiten, um in der Begegnung mit aufgebrachten Bürgerinnen und Bürgern deeskalierend zu wirken. Ziel ist es, Situationen frühzeitig zu beruhigen und Eskalationen vorzubeugen.

Die Teilnehmenden lernen, in herausfordernden oder konflikthaften Situationen handlungsfähig zu bleiben und deeskalierend zu agieren. Sie setzen sich mit den eigenen Reaktionsmustern auseinander, erkennen Ursachen von Gewalt und trainieren Strategien für einen professionellen Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen.

Zielgruppe

Beschäftigte in Sozialbehörden mit regelmäßigem Kundenkontakt

Arbeitsmittel und Methodik

Lehrgespräch und Diskussion; kein Rollenspiel

 

Hinweise

1. Tag von 09:00 - 16:00 Uhr

2. Tag von 08.30 - 13:30 Uhr

 

Anmeldung

Sie können sich bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin anmelden.

Zu diesem Zeitpunkt wird entschieden, ob die Veranstaltung stattfindet. Eine kostenfreie Abmeldung ist danach nicht mehr möglich. Selbstverständlich können sich kurzfristig Interessierte auch nach dem Anmeldeschluss verbindlich anmelden, sofern noch Plätze frei sind.

Kontakt

Frau Astrid Meinen
Telefon: 0511 1609-6025
E-Mail: astrid.meinen(at)nsi-hsvn.de