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Prozessführung als Behördenvertreter/in - Teil 2: Besonderheiten, Taktik und Tricks der Prozessführung beim Verwaltungsgericht

Termin/e

16.06.2026, 09:00 - 16:00 Uhr
Hannover
08.09.2026, 09:00 - 16:00 Uhr
Oldenburg

Teilnahmeentgelt

290 EUR

Das Teilnahmeentgelt beinhaltet die Veranstaltungsunterlagen und die Verpflegung sowie die darauf entfallende Umsatzsteuer.

Grundlagen, Taktik und Tricks der Prozessführung beim Verwaltungsgericht

Dozierende/r

Dr. Lucas Menzel

Inhalt

  • Besonderheiten hinsichtlich des Ablaufs eines Verwaltungsgerichtsprozesses
  • Beweisaufnahme (Beweisanträge und Durchführung der Beweisaufnahme)
  • Einzelaspekte zum taktischen Verhalten in einer mündlichen Verhandlung
  • Gestaltungsmöglichkeiten der Behörde während und zur Beendigung des Verwaltungsgerichtsprozesses
  • Zusammenfassende ausführliche Darstellung der Möglichkeiten der streitigen und unstreitigen Beendigung des Verfahrens
  • Kosten eines Verwaltungsprozesses (Höhe der Gerichts- und Anwaltsgebühren)
  • Möglichkeiten der Vermeidung von Kosten, insbesondere Bedeutung der Kostenübernahmeerklärung nach dem Gerichtskostengesetz zur Reduzierung der Gerichtsgebühren
  • Bemessung des Streitwertes
  • Geltendmachung außergerichtlicher Kosten der Behörde
  • Rechtsmittel gegen Urteile, Gerichtsbescheide und Beschlüsse
  • Voraussetzungen und Bedeutung der Anhörungsrüge
  • Materiell-rechtliche Besonderheiten für einen Verwaltungsprozess (z.B. Nachschieben von Gründen; der maßgebliche Zeitpunkt der Beurteilung der Sach- und Rechtslage; Möglichkeiten der Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand nach Versäumen von gesetzlichen Fristen)
  • Heilungsmöglichkeiten fehlerhafter Verwaltungsakte im Verwaltungsprozess

Nutzen

Dieses Seminar soll in sehr praxisbezogener Form bereits vorhandene Grundlagenkenntnisse der Prozessführung vertiefen und erweitern, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung die Sicherheit zu vermitteln, für die Behörde die Prozessführung zu übernehmen und das Anliegen der Behörde vor dem Gericht sicher und erfolgreich zu vertreten. Dabei widmet sich das Seminar in besonderem Maße den Themen, welche Gestaltungsmöglichkeiten die Verwaltung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren hat, welche Kosten durch den Verwaltungsprozess entstehen und in welcher Weise die Behörde Einfluss nehmen kann, die Übernahme von Kosten zu mindern. Es werden auch in geeigneter Weise "Kniffe" vorgestellt, die einem Behördenvertreter bei der Prozessführung geläufig sein sollten, um die Interessen der Behörde möglichst umfassend zu wahren. Außerdem werden typische "Fallen" vorgestellt, die ein Behördenvertreter in einem Prozess im Blick haben sollte.

Zielgruppe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, denen die Prozessführung vor den Verwaltungsgerichten übertragen ist (wird) oder die an deren Vorbereitungen mitwirken (werden).

Arbeitsmittel und Methodik

Der zu erörternde Stoff soll praxisnah und anschaulich vorgetragen und mit den Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmern diskutiert werden.

Zur Nachbereitung der Veranstaltung und als Hilfestellung für die tägliche Arbeit werden umfangreiche Materialien (Vorlagen; Schemata) ausgeteilt.

Hinweise

Für einen umfassenden Rundblick zur Prozessführung als Behördenvertreter/in bieten wir Ihnen auch die Fortbildungen "Teil 1: Grundlagen der Prozessführung beim Verwaltungsgericht" sowie "Teil 3: Praxiserfahrungen beim Verwaltungsgericht" an.

 

Anmeldung

Sie können sich bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin anmelden.

Zu diesem Zeitpunkt wird entschieden, ob die Veranstaltung stattfindet. Eine kostenfreie Abmeldung ist danach nicht mehr möglich. Selbstverständlich können sich kurzfristig Interessierte auch nach dem Anmeldeschluss verbindlich anmelden, sofern noch Plätze frei sind.

Kontakt

Frau Astrid Meinen
Telefon: 0511 1609-6025
E-Mail: astrid.meinen(at)nsi-hsvn.de