51307-27-01

Gewalt in der öffentlichen Verwaltung - Hintergründe und Lösungsstrategien

Termin/e

27.10.2026, 09:00 Uhr - 28.10.2026, 16:00 Uhr
Oldenburg
23.06.2027, 09:00 Uhr - 24.06.2027, 16:00 Uhr
Oldenburg

Teilnahmeentgelt

510 EUR

Das Teilnahmeentgelt beinhaltet die Veranstaltungsunterlagen und die Verpflegung.

Laut Studie des Bundesministeriums war jeder vierte Beschäftigte im öffentlichen Dienst schon einmal Opfer von Gewalt am Arbeitsplatz. Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser betonte, mehr tun zu wollen, um die Menschen zu schützen. Aber was? Reichen Gefährdungsbeurteilungen und Sicherheitskonzepte aus? Wie sehen solche Übergriffe aus, und an welcher Stelle haben wir es in der Hand, diese im Vorfeld zu verhindern? In diesem Seminar erhalten Sie über die gängigen Deeskalationsstrategien hinaus praktische Tipps, wie Sie Situationen im Vorfeld der Eskalation erkennen können. Sie erlernen Strategien, um sich vor Übergriffen zu schützen und erhalten Hintergrundwissen zu Randgruppen und deren spezifische Handlungsmuster. Abgerundet wird das Seminar durch mehrere Rollenspiel-Sequenzen, um das Gelernte anzuwenden und das eigene Verhalten zu reflektieren.

Dozierende/r

Sigrid Beermann-Stöveken

Inhalt

1. Tag:

  • Begriffsbestimmung – Was zählt als Gewalt / Übergriff?
  • Ergebnisse der Studie des Bundesinnenministeriums
  • Sicherheitskonzepte – was bringen sie?
  • Was sind Gefährdungsbeurteilungen?
  • Darstellung gängiger Deeskalationsmodelle
  • Wie kann Verwaltung reagieren?
  • Hausverbote – Voraussetzungen und Durchführung
  • Strafanzeigen – Vor und Nachteile
  • Raum für eigene Erfahrungen

2. Tag:

  • Deeskalation über Sensibilisierung und Verständnis
  • Grundsätze menschlicher Kommunikation
  • Wie funktioniert Interaktion
  • Was hat das alles mit uns zu tun?
  • Meine Haltung – meine blinden Flecken – Vorurteile – Erfahrungen?
  • Lernen wir über Randgruppen – ihre Ursachen – ihre Verhaltensweisen
  • Psychisch kranke Störungsbilder
  • Psychose und andere psychiatrische Krankheitsbilder
  • Depression und ihre vielen Gesichter
  • Suchterkrankungen
  • Wie können wir Symptome erkennen und wie können wir darauf reagieren?
  • Frustrations-Aggressions-Modelle
  • Gewaltfreie Kommunikation – ein Weg aus der Gewaltspirale?
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es und welche können wir anbieten?
  • Miteinander statt Gegeneinander – ein neuer Weg aus der Gewaltspirale?
  • Kenntnis schafft Verständnis?

 

 

Nutzen

Laut Studie des Bundesministeriums war jeder vierte Beschäftigte im öffentlichen Dienst schon einmal Opfer von Gewalt am Arbeitsplatz. Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser betonte, mehr tun zu wollen, um die Menschen zu schützen. Aber was? Reichen Gefährdungsbeurteilungen und Sicherheitskonzepte aus? Wie sehen solche Übergriffe aus, und an welcher Stelle haben wir es in der Hand, diese im Vorfeld zu verhindern? In diesem Seminar erhalten Sie über die gängigen Deeskalationsstrategien hinaus praktische Tipps, wie Sie Situationen im Vorfeld der Eskalation erkennen können. Sie erlernen Strategien, um sich vor Übergriffen zu schützen und erhalten Hintergrundwissen zu Randgruppen und deren spezifische Handlungsmuster. Abgerundet wird das Seminar durch mehrere Rollenspiel-Sequenzen, um das Gelernte anzuwenden und das eigene Verhalten zu reflektieren.

Zielgruppe

Alle Mitarbeitenden im Front-office von Sozialämtern, Ordnungsbehörden, Jobcentern,

Ausländerbehörden und Betreuungsbehörden

Arbeitsmittel und Methodik

Fachvortrag, Diskussion, Erfahrungsaustausch, Rollenspiele

 

Hinweise

 

Anmeldung

Sie können sich bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin anmelden.

Zu diesem Zeitpunkt wird entschieden, ob die Veranstaltung stattfindet. Eine kostenfreie Abmeldung ist danach nicht mehr möglich. Selbstverständlich können sich kurzfristig Interessierte auch nach dem Anmeldeschluss verbindlich anmelden, sofern noch Plätze frei sind.

Kontakt

Frau Astrid Meinen
Telefon: 0511 1609-6025
E-Mail: astrid.meinen(at)nsi-hsvn.de